Donnerstag, 13. August 2009

Da gehts weiter

Die Umstellung aufs neue Blog ist fast fertig. Ich habe das Layout farblich verändert und alle alten Posts von hier ins neue Blog übernommen. Kleinere Dinge wie eine Headergrafik oder Schriftanpassungen fehlen noch, aber im Grossen und Ganzen funkt mein neues Ferrari Testarossa Blog.

Die neue URL ist http://f113b.blogspot.com.

Das Lotus Elise Blog hier lasse ich noch für einige Zeit online, aber neue Posts gibts ab sofort nur mehr im Testarossa Blog.

Mittwoch, 12. August 2009

Erste Ausfahrt

Heute um die Mittagszeit habe ich die erste Ausfahrt mit meinem Ferrari gemacht:

Der erste Weg ging zur Tankstelle, wo ich rund 100 Euro in knappe 80 Liter Benzin mit 100 Oktan investiert habe. Nach Kauf und Anbringen einer Zwei-Monats-Autobahnvignette konnte es dann losgehen.

Da ich noch nicht so viele Kilometer mit dem Ferrari herunter habe, habe ich es fürs Erste locker angehen lassen - keine Beschleunigungsorgien oder Vollgasfahrten diesmal. Leider zogen nach kurzer Zeit dunkle Regenwolken auf und so habe ich früher als geplant wieder die heimische Garage angesteuert.

Der Testarossa läuft soweit problemlos, nach ein paar Minuten Fahrzeit war auch der Motor auf Betriebstemperatur. Uhr und Radio muss ich halt noch bei Gelegenheit einstellen, aber ansonsten passt alles.

Dienstag, 11. August 2009

Voll versichert

Wie von meinem Versicherungsmakler versprochen, ist heute der Gutachter der Versicherung bei mir vorbei gekommen und hat meinen Testarossa wertmässig geschätzt. Die ganze Angelegenheit war relativ unspektakulär und nach einer Viertelstunde zu Ende.
Somit habe ich seit heute vormittag vollen Versicherungsschutz und kann ab sofort halbwegs sorgenfrei mit meinem Ferrari fahren.

Montag, 10. August 2009

Internes

Dem einen oder anderen Leser wird aufgefallen sein, dass ich weiterhin in meinem Lotus-Blog schreibe, obwohl ich mittlerweile einen Ferrari in der Garage stehen habe. Fürs Erste werde ich dieses Blog hier umbauen und weiterführen.

Die ersten Änderungspunkte wird die Headergrafik und die Linkliste betreffen. Eine neue Adresse macht natürlich auch Sinn, leider ist testarossa.blogspot.com schon belegt. Das heisst ich muss mir erst mal eine halbwegs intelligente, passende Adresse ausdenken.

Wenn diese ersten Umbauarbeiten vollbracht sind und ich noch nicht die Lust am Bloggen verloren habe, werde ich das Blog hier ganz normal weiterführen.

Ferrari Racing Days

Vom 4. bis 6. September finden im Autodrom Brünn die Ferrari Racing Days statt. Den Termin gibts (wie alle anderen aktuellen Termine auch) in der rechten Sidebar.

Angemeldet

Mit heutigem Tag ist mein Testarossa angemeldet und mit Nummertafeln versehen. Da der Ferrari aber schon etwas älter ist, muss ich noch auf einen Gutachter von der KFZ-Versicherung warten der das Auto schätzt. Den Haftpflichtschutz habe ich zwar schon (dafür ist auch kein Wertgutachten nötig), aber um in den Genuss des Kaskoschutzes zu kommen muss die Versicherung eben den Wert feststellen. Da der Gutachter aber morgen, spätestens übermorgen vorbeikommen sollte, ist das Warten auch noch zu verschmerzen.

Freitag, 07. August 2009

Wechsel

Heute ging meine persönliche Lotus-Ära zu Ende. Am Vormittag wurde mein Ferrari Testarossa geliefert, im Gegenzug verliess mich die Lotus Elise.

Ich blicke auf fast sechseinhalb Jahre Lotus-Besitz zurück. Während dieser Zeit machte mir die Elise unglaublich viel Spass, aber mein Traum war es schon immer einen Ferrari zu besitzen und jetzt ist es mir finanziell möglich (jaaa, ich habe auch die Wartungs- und Betriebskosten eines Testarossas kalkuliert).
Mein Ferrari steht noch ohne Nummertafeln zugedeckt in der Garage, da ich die Anmeldung erst nächste Woche vornehmen werde.

Ob und in welcher Form ich dieses Blog weiterführen werde, weiss ich noch nicht. Eventuell switche ich nur vom "Lotus Elise Type 25 Blog" auf "Ferrari Testarossa Blog" um oder ich mache etwas komplett Anderes.

Donnerstag, 06. August 2009

Erfahrungsbericht Testarossa Teil 2

Sodala, weiter gehts mit meinem Testarossa-Fahrbericht:

Das Anstarten ist relativ unspektakulär: Kein Aufheulen des Motors - der Zwölfzylinder im Heck grummelt gutmütig vor sich hin.
Auch das Fahren im unteren Drehzahlbereich (< 4000rpm) bei leicht gedrücktem Gaspedal gestaltet sich keineswegs so, wie ich es von einem Ferrari erwartet hätte. Der Testarossa lässt sich ohne Probleme gemütlich durch den Strassenverkehr bewegen. Lässig schwimmt man mit den anderen Autos mit ohne dauernd vom Gas gehen zu müssen, weil man zu schnell wird.

Sobald man aber freie Bahn hat und das Ganze etwas "motivierter" angehen möchte, sieht die Sache anders aus: Das Gaspedal durchgedrückt, hinter einem brüllt plötzlich der Motor los und der Testarossa schiebt gewaltig nach vorne. Dabei hat man allerdings nie das Gefühl das Auto würde machen was es will. Ständig bleibt der Wagen gut beherrschbar (solange es man natürlich nicht übertreibt).

Auffallend ist noch die unglaubliche Elastizität des Motors: Im fünften Gang mit knappen 50km/h auf die Autobahn rauf und danach beschleunigen stellt kein Problem dar. Sogar damit ist man beim Beschleunigen noch schneller als die meisten anderen Autos, die beim Beschleunigen durch die Gänge schalten.

Überholprestige ist mit dem Testarossa natürlich auch massenhaft vorhanden. Sobald jemand die flache rote Flunder im Rückspiegel auftauchen sieht, verlässt er mit seinem Auto panikartig die linke Fahrspur. Das hatte zur Folge, dass ich bei der Probefahrt fast nicht mehr die richtige Autobahnabfahrt erwischt hätte, weil alle Autos vor mir bereits auf die rechte Spur gewechselt hatten und ich keinen Platz mehr hatte mich auch rechts einzuordnen.

Sonntag, 02. August 2009

Erfahrungsbericht Testarossa Teil 1

Mit etwas Verspätung aber doch folgt nun mein Er"Fahr"ungsbericht mit einem Ferrari Testarossa von der Probefahrt vergangenen Donnerstag:

Der Testarossa ist wohl einer der berühmtesten Ferraris. Auch das Aussehen mit den seitlichen Finnen vor den hinteren Lufteinlässen zählt zu den bekanntesten Merkmalen eines Sportwagens.
Durch die flache, kantige Form des Hecks wirkt der Testarossa etwas breiter als er in Wirklichkeit ist. Er ist zwar zwei Meter breit, aber dann doch nur rund 30cm breiter als eine Lotus Elise. Der Einstieg ist (bedingt durch den fehlenden Alu-Rahmen wie bei der Elise) um einiges einfacher, obwohl die Sitze sogar noch weiter als bei der Elise von der Aussenkante des Testarossas entfernt sind.
Der Innenraum ist typisches 80er-Design. Aufallend ist, dass der Kilometerzähler nicht am Tacho, sondern in der Mittelkonsole untergebracht ist. Das Kassettenradio ist hinter einer Lederabdeckung verborgen.

Bevor man zum ersten Mal den Zwölfzylinder im Heck anwirft, muss natürlich der Ganghebel auf Leerlauf gestellt werden. Und da macht man zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem schwergängigen Getriebe. Ein starker linker Kupplungsfuss samt starkem rechten Arm ist unbedingt notwendig, wenn man einen Testarossa bewegen will.